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Das kalte Fußbad hilft bei einem starken Gichtanfall, der sich im Großzehengelenk bemerkbar macht. Genauso kann es bei Verstauchungen und Prellungen an den Füßen genutzt werden. Es darf jedoch nicht angewendet werden, wenn eine Harnwegsinfektion besteht oder Bluthochdruck. Auch bei Herzerkrankungen, Durchblutungsstörungen oder einem Hexenschuss sollte darauf verzichtet werden. Das kalte Fußbad darf nur dann durchgeführt werden, wenn die Füße warm sind.
Benötigt wird ein Eimer oder Kübel oder ein anderes Gefäß, in dem beide Füße nebeneinander Platz haben. Dieser sollte mit kaltem Wasser, die maximale Temperatur beträgt 18 Grad Celsius, bis in Wadenhöhe gefüllt werden. Anschließend werden die Füße für etwa 15 Sekunden bis zu einer Minute hinein gestellt. Das Wasser wird wieder nur abgestreift und es müssen warme Strümpfe angezogen werden. Anschließend empfiehlt es sich, mindestens 15 Minuten zu ruhen oder sich mit Sport wieder aufzuwärmen.