Sie sind hier: Der heisse Nackenguss
Zurück zu: Wärme Therapie
Allgemein:
Impressum
Sitemap
Der heiße Nackenguss kann bei Verspannungen im Nackenmuskelbereich angewendet werden, ebenso bei Kopfschmerzen, die auf Verkrampfungen zurückzuführen sind und bei Migräne. Nicht geeignet ist er dagegen bei Bluthochdruck und Erkrankungen der Schilddrüsen, sowie bei grünem oder grauem Star und Herzkrankheiten.
Für den heißen Nackenguss wird ein Kneipp-Schlauch oder ein Gießhandstück für Kneipp-Güsse benötigt. Der Schlauch sollte dreiviertel Zoll im Durchmesser und 150 Zentimeter in der Länge messen. Der Schlauch oder das Gießhandstück werden anstelle des Duschaufsatzes angeschraubt. Danach kann man sich in die Wanne setzen und das warme Wasser über den Nacken gießen. Hierbei sollte der Kopf gedreht werden, damit die entkrampfenden Wirkungen noch weiter unterstützt werden können. Die Wassertemperatur sollte von etwa 34 Grad Celsius zu Beginn bis auf 40 Grad Celsius am Ende ansteigen. Eine genaue Zeitvorgabe gibt es hierbei nicht, allerdings sollte eine bessere Durchblutung bereits spürbar sein. Nach dem Guss sollte man sich gründlich abtrocknen und anschließend einige Zeit im Bett ruhen.