Rheuma, ein immer stärker ernstzunehmende Erkrankung, tritt mittlerweile in allen Altersgruppen auf und ist nicht mehr nur eine Alterserscheinung. Sämtliche rheumatische Beschwerden (vor allem anhaltende und starke Schmerzen) stammen von entzündeten Gelenken, wobei die Entzündung in der Regel durch Fehlsteuerungen im Immunsystem hervorgerufen wird. Abhilfe kann hier eine Lichttherapie schaffen. Physiotherapeuten und Ärzte sind bei der Behandlung sinnvoll, da sie genau wissen, wie sie das Licht einsetzen müssen. Die Lichttherapie erfolgt mit Hilfe von Infrarotlicht-Lampen. Wie bei der Wärmetherapie ist auch bei Infrarotlicht Wärme für die Besserung verantwortlich. Dort, wo das Infrarotlicht auf die Haut trifft, wandelt es sich in Wärme um. Die Durchblutung wird dadurch stark angeregt, wodurch die Entzündungen besser heilen können.
Grund für Rheuma ist der für die Blutgerinnung wichtige Stoff Fibrinogen. Sobald dieser zu hoch konzentriert ist, können rheumatische Beschwerden auftreten. Wissenschaftler haben jedoch herausgefunden, dass Fibrinogen auf Sonneneinstrahlung und damit Wärme reagiert. Mit Infrarotlicht (ähnlich dem Sonnenlicht) kann der Fibrinogenspiegel gesenkt werden. Dadurch ist es möglich, sämtlichen rheumatischen Erkrankungen vorzubeugen und sie zu behandeln.
Neben der Behandlung durch Physiotherapeuten oder Arzt kann man mittlerweile in den eigenen vier Wänden seine rheumatischen Schmerzen mit Infrarotlicht behandeln. Wichtig ist hier jedoch, sich vorher genau über die entsprechenden Lichtgeräte zu informieren und mit dem Arzt oder auch Physiotherapeuten Rücksprache zu halten, um auch wirklich einen Behandlungserfolg zu erzielen.
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