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Die heisse Rolle
Die heiße Rolle
Auch die heiße Rolle kann bei Rheuma-Schmerzen helfen. Sie wird bei Muskelkater und Weichteilrheumatismus angewendet, aber auch beim Halswirbel-Syndrom oder Kopfschmerzen, die auf Durchblutungsstörungen zurückgeführt werden können. Die heiße Rolle sollte nicht angewendet werden, wenn die betroffenen Körperpartien entzündet sind oder wenn Nervenerkrankungen vorliegen.
Für die heiße Rolle braucht man zwei Leinentücher, die wie ein Trichter aufgerollt werden. Anschließend wickelt man zwei oder drei Frotteehandtücher darum, so dass am unteren Ende eine Spitze, am oberen Ende eine Öffnung entsteht. In die Öffnung gibt man einen Liter kochendes Wasser, das von den Tüchern aufgesaugt werden soll. Die heiße Rolle kann dann direkt auf die betreffenden Körperpartien aufgelegt werden. Sobald sie abkühlt, kann eines der Handtücher entfernt werden, so dass wieder mehr Wärme auf die schmerzenden Stellen gelangen kann. Nach der Anwendung sollte für einige Zeit geruht werden und zwar warm eingepackt.